Berufsstart >> Artikel suchen >> Schritt 1: Gesundheits- und Krankenpflege: was ist das eigentlich?
Warum eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in?
Die Kommunikation mit andern Menschen ist sehr wichtig, dazu gehören Patienten, Ärtze, Kollegen und Angehörige.
WerPflegtWen, 2008
Kleine Anmerkung: Gesundheits- und Krankenpfleger/in wurden früher auch Krankenschwester und Krankenpfleger genannt.
1. Ich arbeite gerne mit Menschen
Dies ist die Vorraussetzung wenn man sich entschließt, eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in anzustreben.
2. Ich kommuniziere gerne
Eine der wichtigsten Aufgaben im Umgang mit anderen Menschen ist die Kommunikation. Diese findet tagtäglich im Umgang mit Patienten, Ärzten, Kollegen und Angehörigen statt.
3. Ich möchte einen abwechslungsreichen Beruf erlernen
Die Aufgaben der modernen Krankenpflege sind sehr vielseitig. Viele Aufgabengebiete sind darin enthalten.
4. Ich möchte einen Beruf, in dem ich eigenverantwortlich arbeiten kann
Gerade in der Krankenpflege wird von den Mitarbeitern ein hohes Maß an Eigenverantwortung erwartet. Hierbei müssen täglich selbstständig – zum Teil lebensnotwendige Entscheidungen getroffen werden.
5. Ich will Geld verdienen
Eine examinierte Pflegekraft wird nach TVÖD bezahlt. Die Bezahlung richtet sich dann nach Arbeitseinsatz, Berufsjahren und eventueller Zusatzausbildung.
Ich möchte mit Menschen zu tun haben.
6. Ich helfe gerne
Da in unserer Gesellschaft die Menschen durch die moderne Medizin immer älter werden, sind diese auch immer mehr auf die Hilfe von Pflegekräften angewiesen. Dies betrifft sowohl die Hilfe in den Krankenhäusern als auch in der Altenpflege, der mobilen Pflege wie in der häuslichen Umgebung.
7. Ich möchte einen Beruf, in dem ich mich weiterbilden kann
Nach einer abgeschlossenen Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in und nach mehrjähriger Berufserfahrung bestehen Möglichkeiten der Fach- und Weiterbildung in verschiedenen Bereichen.
Die Karrieremöglichkeiten sind sehr vielfältig.
8. Ich möchte eine sichere Stelle für die Zukunft
Auch in Zukunft wird es viele Menschen geben, die auf unsere Hilfe in den unterschiedlichsten Bereichen angewiesen sind. Daher wird es immer eine hohe Nachfrage nach qualifiziertem Pflegepersonal geben.
Dies sind nur ein Paar Gründe diesen doch sehr abwechslungsreichen, herausfordernden und spannenden Beruf zu erlernen.
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manja
2 Kommentare
-ich helfe gerne- das würde ich anders sagen... Das heißt ja nicht das jeder dann ein Helfersyndrom /Burn-out hat oder geschweige den bekommt ...
medicus
424 Kommentare
Zu deinem 1.Punkt sei gesagt das dies die Aussage der "Eigenverantwortlichkeit" nicht schmälert. Natürlich ist eine Pflegekraft an gwisse rechtliche Attribute gebunden, doch dies schliesst das "eigenverantwortliche Tun in der täglichen Arbeit" nicht aus.
Zu Punkt 2 kann ich dir sagen, du nennst es "Naivität", ich nenne es die "Grundvoraussetzung" in Pflegeberufen.
midnightingale
2 Kommentare
"Ich möchte einen Beruf, in dem ich eigenverantwortlich arbeiten kann" - in der deutschen Gesundheits- und Krankenpflege eine Illusion . Auch nach der Neuauflage des Krankenpflegegesetzes 2003 sind wir ein Heil- und Hilfsberuf, d.h. in der Ausuebung bis ins Detail von aerztlicher Weisung abhaengig. Die Eigenverantwortung wird rechtlich nur soweit zugestanden, wo es das Ablehnen der Ausfuehrung hundertprozentig unsinniger aerztlicher Anordnungen betrifft. Dies aber auch nur im sog. arztfreien Raum, also ausserhalb des Krankenhauses oder der Arztpraxis, dort besteht arbeitsrechtliches Weisungsrecht des Arztes.
"Ich helfe gerne" - ganz schlechter Grund. Bewerbungen, in denen ich das lese, sortiere ich gleich aus. Da schwingt Naivitaet mit, christliche Naechstenliebe, Hoffen auf Gotteslohn, Uneigennuetzigkeit und am Horizont winken schon Burnout- und Helfersyndrom. Wir brauchen ehrgeizige Leute mit einer professionellen Haltung - Qualifikation erwerben und nachweisen, danach Leistung mit messbarer Qualitaet erbringen und leistungsbezogene Verguetung fordern wie jeder andere Beruf das auch tut.