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HEILBERUFE: Der Berg ruft nach Spezialisten
Die Bergwacht-Rettungssanitäter haben in der kalten Jahreszeit alle Hände voll zu tun. Und auch sie brauchen Nachwuchs.
Heilberufe 2009
Traumhafte Pisten, eisige Gletscher, gleißende Sonne – welcher Wintersportler träumt nicht davon? Doch was als Höhepunkt des Jahres geplant ist, endet nicht selten in einer Notsituation. Die Bergwacht-Rettungssanitäter haben in der kalten Jahreszeit alle Hände voll zu tun. Und auch sie brauchen Nachwuchs. Über Pflegeprofis im Sondereinsatz.
„Die Bergwacht übernimmt im unwegsamen Gelände, abseits von Straßen und Wegen, die rettungsdienstlichen Aufgaben. Sie stellt den Rettungsdienst von den Kletter- und Wandergebieten über die Mittelgebirge bis zu den Deutschen Alpen sicher. Dabei steht neben der eigentlichen Notfallversorgung des Patienten auch die Lösung der technischen Probleme eines Abtransportes im Gelände im Vordergrund.“ Was die Bergwacht in Deutschland so sachlich beschreibt, fordert den Rettungskräften im Einsatz nicht selten das Äußerste an Professionalität, Umsicht und persönlichem Einsatz ab.
Für die Bergwacht Bayern mit ihren rund 4.400 Einsatzkräften ist in jedem Winter Hochsaison, denn Ski- und Snowboard- Unfälle ereignen sich im alpinen Einsatzgebiet regelmäßig. Insgesamt hatte die Bergwacht Bayern im Jahr 2008 über 12.000 Einsätze. Knapp 6.000 davon waren Notfalleinsätze am Berg. Den Schwerpunkt bilden eindeutig die Wintersportarten mit 2.763 (Skifahren) beziehungsweise 1.232 (Snowboarden) Einsätzen.
Typische Verletzungen, die dann zu versorgen sind, sind bei Skifahrern solche der unteren Extremitäten (gebrochene Unterschenkel, Knieverletzungen) und bei Snowboardern vornehmlich der oberen Extremitäten (Frakturen der Handgelenke und Arme). Die Rettung in unwegsamem Gelände und abseits von Wegen oder Pisten erfordert dabei von den Einsatzkräften weit mehr als nur die bloße Versorgung der Verunglückten. Schon zum Verunfallten zu gelangen, ist für sie oft eine große Herausforderung, den Verletzten zu bergen und nach der Versorgung zu transportieren, eine weitere. Neben fachlicher Qualifikation ist daher die Mindestvoraussetzung für jede aktive Einsatzkraft, dass sie das Bergsteigen sommers wie winters beherrscht.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in Heilberufe 12/2009.
hannah
52 Kommentare
Vor den Leuten muss man echt Respekt haben. Diesen BEruf/Job kann nicht jeder.
bluemche
68 Kommentare
Hut ab vor der Arbeit, die diese Leute verrichten
precious21
34 Kommentare
Respekt