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Wer ist denn da?
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Erstellt Damit jeder weiß, wer hier mitschreibt, wäre es schön, wenn jeder sich kurz hier vorstellt. Wer mit seinem Latein am Ende ist, sollte Spanisch lernen! |
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| Erstellt Ich heiße Danny, bin 38Jahre jung Fast direkt nach meinem Krankenpflegeexamen habe ich das "normale Krankenhaus" verlassen, bin erstmal 4 Monate durch Brasilien gezogen um dann in einem sozial-diakonischen Jahr bei der Heilsarmee im Rotlichtviertel St. Pauli in Hamburg nochmals in ne ganz andere welt rein zu schauen. Da sind mir viele skurile und hochinteressante Menschen begegnet, die auf ihrem weg durch allerlei Umstände ins straucheln geraten sind. Das hat mein Interesse an den Randgebieten der Pflege geweckt und ich bin in die psychiatrische Arbeit eingestiegen. Nach ca. 2 Jahren konnte ich die Weiterbildung zur Fachkrankenschwester für Psychiatrie (Schwerpunkt Psychotherapie und Psychosomatik) absolvieren, nochmal etliche Jahre später habe ich in einem Fernlehrgang in Kombi mit der IHK meinen Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen gemacht. Vor knapp 1,5Jahren habe ich nach fast 15 Jahren in einer größeren psychiatrischen Klinik in eine überschaubare kleinere Rehaeinrichtung gewechselt. Ich arbeite nun in einem "RPK" (Rehabilitatons psychisch Kranker), eine noch recht junge Einrichtung in unserem Sozialsystem, die medizinische mit beruflicher Rehabilitation verknüpft. Wer mit seinem Latein am Ende ist, sollte Spanisch lernen! |
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| Erstellt Hallo Danny, hört sich wirklich nach einem sehr interessanten Arbeitsfeld an. Mich persönlich hatte der psychiatrische Bereich nie so anziehen können. Mit Sicherheit ein sehr anspruchsvolles Arbeitsfeld, allerdings waren die 4 Wochen in meiner Ausbildung (war auf einer geschlossenen Station) nicht so der Brüller. gruss Julio mfg
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| Erstellt Ich habe (neben den 6 Wochen in meiner Ausbildung in einer Einrichtung für chronisch psychich Kranke) 5 Jahre in der forensischen Psychiatrie gearbeitet (auf der Aufnahmestation für Suchtkranke). Es war mal interessant, auch diese Seite der Pflege kennen zu lernen, bin aber nicht unglücklich, dass ich jetzt wieder in der klassischen Pflege arbeite. Zum einen bestand meine Arbeit zu einem großen Anteil nur aus Sicherungsaspekten und zum anderen war die Zusammenarbeit mit den anderen Berufsgruppen manchmal verbesserungswürdig (um mich mal sanft auszudrücken). |
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| Erstellt hi, ich bin auch mit ganzem herzen der psychiatrie verfallen. leider mußte ich jetzt für 1 jahr auf die innere abteilung wechseln und zähle jetzt die tage, bis das vorbei ist. momentan sind es noch 143 tage |
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| Erstellt Eine interessante Sache aus meiner Ex-psychiatrie-Zeit: Ich habe ja auf einer besonders gesicherten Station gearbeitet. Freund und Bekannte von mir haben mich immer gefragt, ob ich da nicht Angst habe und ständig "eins auf die Mütze" bekomme. Fakt ist, dass ich mich in 5 Jahren Psychiatrie tatsächlich körperlich mit Patienten auseinandersetzen musste. Und davon 3 mal in Fällen, wo ich einer anderen Station zur Hilfe eilen musste... In der Altenpflege habe ich auf der Station mit den schwer Dementen wesentlich mehr "einstecken" müssen (z.B. Krücken, die plötzlich von hinten auf einen niedergesaust sind...)
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| Erstellt Hallo, ich stelle mich dann auch mal schnell vor. Ich arbeite in einer offenen Psychiatrie im Saarland, ich habe dort nach meinem Examen Zivildienst gemachtund arbeite seit Auslauf dieser Zeit dort. Ich bin sehr zufrieden.
Lg Maik |
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| Erstellt Danke für die Vorstellungen! Freu mich, ein wenig mehr zu wissen wer hier alles so mitliest und schreibt. Ich freu mich über jeden, der in diesem Bereich richtig gern arbeitet. Denn nur so, läßt es sich in meinen Augen überhaupt in der Psychiatrie sinnvoll arbeiten. Wer mit seinem Latein am Ende ist, sollte Spanisch lernen! |
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| Erstellt Ist es Euch auch schon so gegangen? In den Köpfen vieler Leute ist noch das Bild von der Psychiatrie mit den "netten Herren im weißen Kittel", den Zwangsjacken und der Gummizelle... bzw. dass den 2-Zentner-Pflegern, die "für das Grobe" zuständig sind... |
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| Erstellt Bernie1969 --- :werpflegtwen: Meinung ...
Hallo Bernie, ich muss schon schmunzeln wenn ich das lese. Gerade das mit dem 2 Zentner-Mann. Als ich während meiner Ausbildung auf der geschlossenen gewesen bin war ich damals aber froh das es solche "Leute" gab wenn mal hin und wieder ein Patient "aggressiv" abgegangen war. gruss Julio mfg
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| Erstellt Ich weiß noch wie mich viele fragten: Oh Gott, Psychiatrie !!!!!!!!!!!!!!!! Wie hältst du das nur aus??? Und ich dann nur sagen kann: gib mir vier Wochen Kinderonkologie und ich bin wohl fertig mit den Nerven oder steck mich in die HNO und ich geh dir ein wie ne Primel. Wer mit seinem Latein am Ende ist, sollte Spanisch lernen! |
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| Erstellt Ich denke, dass die Sucht-Forensik nicht gerade ein Maßstab ist, aber ich bin doch froh, dass ich diese Zeit hinter mir gelassen habe. In der Sucht-Forensik hat man es auch mit Patienten zu tun, die diesen Weg nur gewählt haben, um nicht in den Knast zu gehen bzw. "es einfacher" zu haben (das haben mir manche Patienten ins Gesicht gesagt). Man musste auch immer auf der Hut sein, weil viele Patienten eine nicht unerhebliche kriminelle Energie an den Tag gelegt haben, um das Pflegepersonal auszutricksen. |
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| Erstellt Hallo zusammen :-) Mich hat es '92 nach dem Examen in die Psychiatrie verschlagen, erst aus Neugierde und dem Bedürfnis ein wenig Ruhe vor der Somatik haben zu wollen. Letztendlich bin ich dort hängengeblieben Habe viele Jahre im Akutbereich gearbeitet, dann einige Jahre Psychotherapie , Therapeutischer Bauernhof (schöööönste Zeit) und nun schliesslich in der Schweiz im Akut und offenen Bereich. Fühle mich hier super Wohl. Die Arbeit macht Spass. Ich hatte mit 40 J. plötzlich den Drang nochmal woanders neu durchzustarten und bereue keine Sekunde von dem .
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| Erstellt Herzlich willkommen! Und vielen Dank für deine interessanten Beiträge Wer mit seinem Latein am Ende ist, sollte Spanisch lernen! |
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| Erstellt Hi,an alle hier.Bin neu und unter dem Namen Pflegeadler zu finden. Bin 45 und komme aus Leichlingen.Habe meine Ausbildung in den Rheinischen Kliniken gemacht.Habe dann jahrelang als APH gearbeitet.Dann mein Altenpflegeexamen abgelegt von 1990-93.Seither arbeite ich in der Pflege als Examinierte.Bin 8 Jahre dann auch wieder in die Rheinischen Kliniken zurückgekehrt in der Abteilung Gerontopsychiatrie bis zur Geburt meiner Tochter,auf Vollzeit,dann von 96-99 im Erziehungsurlaub.Ab 99 dann bis 2001 in Teilzeit.Ab dann bin ich in den Bereich Gerontogeriatrie gewechselt,in dem ich immer noch arbeite.Ich muß sagen,sobald ein außenstehender hört,daß man in der Psychiatrie arbeitet, kommt direkt der Eindruck auf,daß man mit den Pat.verglichen wird,oder der Kommentar kommt,"hast Du nicht auch einen an der Waffel",oder" was,Du arbeitest auf der geschlossenen Abteilung,seit wann bist Du Knastarbeiter ,oder Knasti." Außerdem sind die Arbeitsbedingungen ,durch die 10-12 Std.Tage +Bereitschaftsdienst ,nicht gerade Familienfreundlich gewesen.Ich denke,wenn man Solo ist kann man den Bereich ,pysisch und psychisch gut meistern.Aber bei Familie,wenn der Nachwuchs noch klein ist,geht man nach Jahren mehr als am Stock.Deshalb bin ich wieder zurück in den Heimbereich gewechselt.Ich habe in meiner Berufskarierre ,die jetzt schon fast 27 Jahre allein in der Pflege andauert,(Habe vorher Einzelhandelskauffrau gelernt),alles schon gemacht,Psychiatrie,Somatik (Gastroentereologie),Offene AP,Heim/Wohnbereich,Schwerstpflege,aber die Psychiatrische Zeit,fand ich ,war die Intensivste Zeit überhaupt.So das war es erstmal.
LG Angela |
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| Erstellt Hallo Angela, mal ein herzliches Willkommen hier. Mit deiner Erfahrung welche du schon sammeln konntest bin ich sicher den ein oder anderen guten Tip von dir hier zu lesen. mfg
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| Erstellt Danke Medicus,für das Feedback.Hoffe auf guten und regen Austausch hier in den Gruppen.Hoffe,daß wir nicht ,nur alleine hier posten.
LG Angela,Pflegeadler |
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| Erstellt Ich bin grad ziemlich wenig da, weil mir einfach die Zeit davon läuft. Sobald ich wieder etwas mehr davon erhasche weile ich gerne auch wieder länger in diesen Hallen ;-) Wer mit seinem Latein am Ende ist, sollte Spanisch lernen! |
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| Erstellt hallo
ich habe 5 jahre in der psychiatrie gearbeitet.Jetzt habe ich evtl die Möglichkeit auf eine Psychosomatik zu kommen,
aber ein neues haus.was ist denn der Unterschied??arbeitet wer auf der Psychosomatik?
lg chris212 |
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| Erstellt Hallo, mein Name ist Richard. Ich arbeite als exam. Altenpfleger in einem Alten- u. Pflegeheim, auf einer speziellen Gerontopsychiatrischen Abteilung und liebe meine Arbeit. Viele Kollegen kommen mit demenziellveränderten Menschen nicht so gut zurecht. Ich aber muss sagen, das für mich die Entscheidung in die Gerontopsychiatrie zu gehen, schon in meiner Ausbildung gefallen ist. Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. (Marie von Ebner-Eschenbach) |
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| Erstellt Nochmals Herzlich Willkommen,obwohl wir uns schon Duelle geliefert haben ! |
und komme aus dem Herzen des "wilden Süden".
mein arbeitgeber ist der strafvollzug. freue mich, hier von anderen zu lesen, die in der psychiatrie zu hause sind.
