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Poll: Leistungsorientiertes Entgelt
Umfrage: Leistungsorientiertes Entgelt?! 80% Gehalt fix und 20% leistungsorientiert
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Erstellt Hallo liebe Kolleginnen/ Kollegen, das leistungsorientierte Entgelt ist fest im TVöD verankert. Bisher geniessen wir alle eine Schonfrist, weil nicht klar war wie die Leistung bewertet werden soll. Doch viele Kliniken arbeiten mit Hochdruck an Mitarbeiterbeurteilungssystemen, die auf einem Punktesystem aufgebaut sind. Damit ist die Leistungsbewertung dann möglich. Somit wird das leistungsorientierte Entgelt kommen. Bald kommen! Bei unserer letzten Betriebsversammlung hat unser Verwaltungsdirektor das Wort "leistungsorientiertes Entgelt" schon deutlich erwähnt und er hat auch schon eine Idee dazu . Die Diskussion oben ist nicht erfunden, sondern Realität. Unser Verwaltungsdirektor hat die Idee nach Einführung der Mitarbeiterbeurteilungssysteme das leistungsorientierte Entgelt mit 80% Fixgehalt und 20% Leistungsprämie einzuführen. Wir dürfen gespannt sein!!! Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Johann Wolfgang von Goethe, 28.08.1749 - 22.03.1832
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| Erstellt Hi auch,
da bin ich mal neugierig wer die Mitarbeiter bewertet und womit. War bei uns auch ein Thema, sind aber dazu gekommen, dass wir den Pott gleichmäßig aufteilen, nach Stellenanteil und Vergütungsgruppe |
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| Erstellt Die Idee an sich finde ich gar nicht mal so schlecht - was spricht denn gegen gute Leistungen. Nur der Hintergrund, nähmlich Geldeinsparungen ist m.E. nicht ganz so optimal. Denn dann wird es sicher auch soziale Einichtungen geben, die die Leistungen der Mitarbeiter nie als 100 % einschätzen werden, so lange es da einen persönlichen Ermessensspielraum gibt. Also Missbrauch ist da m.E. vorprogrammiert. Und der Personalschlüssel wird sich dann auch ändern oder? Muss dann eine 100%-Kraft, die nur 80 % Leistung ergibt, ausgeglichen werden durch eine zusätzliche 20%-Kraft, die 100% leistet? Ist das denn jetzt tatsächlich schon eingeführt? Wo kann man denn dazu im Internet noch was lesen? Gruß Manja |
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| Erstellt Wie bewertet man Leistungsorientiert eine Dienstleistung? mfg
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| Erstellt Ich finde es auch fraglich, wie man die Leistung beurteilen will. In erster Linie denke ich daran, das die Träger das Gehalt um 20% gekürzt haben wollen und wir dann "noch mehr Gasgeben müssen" um unser vorheriges Gehalt zu kommen. Und wie beurteilt man die Unterschiedlichen Aufgaben- u. Verantwortungsbereiche? Ich würde gern mal ein Beurteilungsbogen sehen! Gibt es sowas schon? Und, kann jeder Träger selber festlegen, wieviel er seinen MA das Gehalt kürzt, bzw. wieviel der MA über eine Gute Leistung wieder selbst reinholen muss! Ich finde das ganze hat mal wieder einen komischen Beigeschmack! Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. (Marie von Ebner-Eschenbach) |
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| Erstellt Wir ziehen dieses Projekt seit 4 Jahren durch ,allerdings nicht auf 80/20 % Basis ,sondern als Zusatz .Es hat sich größtenteils herausgestellt,daß viele Kollegen mit der Bewertungsprozedur überhaupt nicht mehr zufrieden sind und mit der Bewertung seitens der Vorgesetzten oft nicht einverstanden sind.Viele sind ausgestiegen ,weil ihre Bemühungen nicht gerecht honoriert und berücksichtigt wurden.Ich bin auch gerade ausgestiegen.Ich habe mein fazit dahingehend,daß Neid und Mißgunst in gewisserweise in den Teams heraufbeschworen worden ist.Es kam sogar zu Vergleichen zwischen Kollegen bei gleicher Aufgabenstellung,wo sich mal wieder rausstellt:Wenn 2 dasgleiche tun,dann ist es noch lange nicht dasselbe.Der Spruch hat sich mal wieder bewahrheitet. |
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| Erstellt um Gottes Willen, das hört sich aber gar nicht gut an @ Pflegeadler, das kann ich mir sehr gut vorstellen daß soetwas nicht gerade zu guter Stimmung im Team führt. OK solange es " freiwillig" gehandhabt wird..... Aber wenn Schawester sagt es wird bald kommen..... Ich denke es wird auf jeden Fall ein " Instrument" für die Arbeitgeber sein Personalkosten einzusparen, Sie werden es schon entsprechend zu nutzen wissen..... Und wenn Sie uns dann noch mehr Aufgaben aufbrummen um " beurteilen" zu können, daß wir keine 100% leisten..... Schade daß die Bew./ Pat. dann nicht mit beurteilen können |
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| Erstellt Stimmt Gerianurse.Wenn Bew, mitbestimmen würden,dann käme es auch darauf an ,wie gut ist die Pflegeperson bei jedem einzelnen gelitten.Was dann auch wieder zu Symphatie /Antipathiewertungen führen könnte.Außerdem müßten die Vorgesetzten jeden Bew für jeden Kollegen dann am Jahresende befragen ,wo sollen die dann noch die Zeit hernehmen ,zwischen Weihnachts und Sylvesterfeier,oder wie ? |
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| Erstellt @Pflegeadler: Kann man da wieder aussteigen, wenn man will, oder ist es so, wenn ich einmal ja gesagt habe, das es dann kein zurück mehr gibt. Das BW/Pat. mitwerten können, lässt sich schon durchführen, warum nicht! Das hätte sogar zum Effekt, das der ein oder andere, mal etwas freundlicher zu den BW oder Patienten ist, weil er Angst hätte, eine schlechte Bewertung von ihm zu bekommen Das wäre doch mal für die BW was positiv. Nur noch suuuuper freundliches Personal, das die BW auf Händen trägt Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. (Marie von Ebner-Eschenbach) |
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| Erstellt ein Ansporn für faules und unfreundliches Personal:) |
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| Erstellt @ Richard,ja man kann wieder aussteigen ,indem man die zielvereinbarung durch Protokollunterschrift ablehnt.Bei uns gibt es dafür ein spezielles Formular.Du kennst doch deutsche bürokratie,ohne Formulare läuft nichts. @Coolcat und Richard,die Bew/Pat würde doch mehrarbeit für die WGL oder PDL bedeuten ,weil sie die Fragebögen erst auswerten müßten ,für jeden einzelnen und dann denjenigen bewerten müßten.Wer sagt dann nicht ,das es zu Fälschung manchen Ergebnisses kommen könnte?Außerdem ,die Zeit hat man doch nicht,da gibt es wichtigere Administrative sachen ,die zu bearbeiten sind.Siehe Pflegevisiten ,wie kann ich den da jemanden richtig schön zur verzweiflung bringen! |
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| Erstellt Meistens ist die Beurteilung doch subjektiv. Wer möchte das denn nach gewissen Standdarts beurteilen? Ich glaube nicht, das es so einfach wäre. Ich weiss, das ich nichts weiss... |
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| Erstellt @ macwat: ich denke schon daß die AG sich Beurteiilungspunkte suchen werden die man objektiv bewerten kann . zb. sind alle Evaluationen der Pflegeplanungen fristgerecht erledigt etc. Halt all solche Sachen die man als exe immer mit sich rumschleppt und nicht weiß wie man " alles" während der normalen Arbeitszeit erledigen soll |
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| Erstellt Ok, das wär ein Argument. Aber in der Theorie sind alle Katzen grau.... oder so ähnlich... Ich weiss, das ich nichts weiss... |
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| Erstellt Ich hatte in der LOB diese Vereinbarung.1.Jahr top abgeschlossen ,dann von Evaluierung auf Stetige Vitalzeichen kontrolle u.a. gewechselt,schon gab es reinwürger und miese Beurteilung darüber,weil ich das z.T .delegiert habe ,in meiner Gruppe.Da habe ich gefragt ,ob es besser gewertet worden wäre,wenn ich aus dem Frei /Urlaub oder aus der NW mal eben komme ,um das persönlich zu erledigen ,was jeder normale Pfleger ja auch nicht tun würde,mit der Antwort :Ja genau,dann hätte man werten können ,im Sinne der Aufgabenstellung und Vereinbarung.Da hat es mich vom Hocker gerissen.Die WGL wollte,das ich dieses Jahr die gleichen Aufgabenvereinbarungen noch mal machen sollte,da habe ich definitiv abgelehnt .Ich bin raus ,aus dem Projekt.Wie ich jetzt weiß,sind 70% meiner Kollegen ,gar nicht,oder nicht mehr drin.Was sagt das aus ....richtig ,alles Mist. |
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| Erstellt Sowas meine ich. Ich weiss, das ich nichts weiss... |
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| Erstellt Sag ich doch ,meine Antworten kömmen hauptsächlich ,auf Grund eigener Erfahrungen. |
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| Erstellt Ich hatte solche Erfahrungen (noch) nicht, aber egal welchen Standart es auch gibt, Menschen entscheiden, ob's eine gute Leistung war/ist oder nicht. Und da gehts ganz schnell ins subjektive. (Meine Meinung) Ich weiss, das ich nichts weiss... |
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| Erstellt Nicht nur ins subjektive,auch Sympathie oder Antipathie spielen dabei eine Rolle.Bei manchem Chef kriegst Du kein Bein auf den Boden,egal was Du machst. |


was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte
