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Wundheilungsstörung

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Ich_max50

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 Hallo zusammen,


mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass es immer mehr Patienten gibt, die Wundheilungsstörungen haben. Man hat ja so allerhand Möglichkeiten die Wunden so zu behandeln, das sie dann auch wieder verschlossen sind. Aber was tun, wenn man schon so vieles gemacht hat und die Wunde doch nicht zu geht? Wenn Jodoformtamponaden oder Vac- Pumpen nicht helfen?


Wie werden in anderen Häusern solche Wunden behandelt?


Über rege Antworten würde ich mich freuen.


LG Esther

4542_max50

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na erstmal kommt es darauf an was es für eine Wunde ist, zweitens welche Keime, dann noch wo die Wunde ist und natürlich welche zusätzliche Krankheiten bestehen.


Beine (Ulcus) mit Diabetes mellitus Nacl reinigung, Aquacell oder Nacl Kompressen, dann alles schön abpolstern.


Bauch (Platzbauch)Nacl Reinigung, Alginatstreifen, Kompressen und Pflasterverband.


Fuß z.B. Gangrän mit Diabetes mellitus Seraseptreinigung, Lomatüll, Kompressen, Polsterbinde


Aber wie gesagt, das ist ganz allgemein, es kommt da auf noch viel mehr Dinge an die die zukünftige Therapie mitentscheiden. Natürlich auch noch auf den Arzt :-)


Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere :-)

Dsc00088_max50

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Hallo Esther,


ich arbeite in der stationären Altenpflege, und in der Regel ist es so daß die Hausärzte schlecht heilende Wundversorgungen gerne an Wudmanager abgeben. Die Wundmanager  sind bei einem Sanitätshaus angestellt und kommen jeden Montag auf den WB und fragen ob es was zu tun gibt, sie kommen aber auch bei Bedarf und ganz schnell.


Als ich letztes Jahr mein Examen gemacht habe ,hat man uns in der Schule wärmstens ans Herz gelegt, sich immer an dem aktuellen Handout zur zeitgemäßen Versorgung chronischer Wunden  von Herrn Werner Sellmer zu orientieren ( Fachapotheker für Klinische Pharmazie). Vieleicht kennst du es ja?


http://www.werner-sellmer.de/Downloads/Handout/Handout_2010_Version_1_Januar_2010.pdf


und im Sinne des / der Remonstratiospflicht bzw. -recht ist diese Informationschrift wirklich sehr hilfreich wenn ich mit dem Arzt alleine die Wundbehandlung plane


LG, Monika

Bärchen_max50

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Hey auch komme aus dem Heim bereich und wir haben einen Wundbeauftragten und bei uns wird meisten die Wunden mit Ligasano  in verschiedene Formen  und NACL Lösungen.


Aber ich kann meiner Vorgängerin nur recht geben den es ist sehr schwer an Verbandmaterial zukommen ,den es kommen kaum Chirugen ins Haus und wenn nur nach lager Wartezeit.

0003_max50

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Habe ebenfalls einen Fall ,wo ich mit meinem Latein auch am Ende bin ,trotz Wundbeauftragtem und Wundmanagement.Ich kriege den Gesäß Dekubitus nie ganz zu.Wenn er so gut wie zu ist ,die Bew. wieder mobilisiert wird in den Liegestuhl geht er trotz zusätzlicher Microlagerung wieder auf ,dauert in der Regel keine 3 Tage.Dauernt melde ich Wunddoku an und ab .Es reicht.Habe den Vorschlag gemacht Bew. im Bett zu belassen ,da sie auch immer extrem müde ist ,aber WGL ist strikt dagegen.Ich werde über soviel Sturheit langsam sauer.

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es ist wider einmal erschreckend zu lesen, wie unprofessionell in unseren Alteneinrichtungen gearbeitet wird.


Kamphausen

4542_max50

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Trotz Mikrlagerung gehen die meisten Dekubiti gerade am sacralen bereich immer wieder auf, leider wird sich an der Situation nicht viel verändern, solange er weiterhin viel sitzt. Komplette Immobilität ist aber keinesfalls die Lösung, sondern der Anfang von vielen weiteren Problemen die ser Art und natürlich weiteren Komplikationen.


Wie oft wird der HB denn gelagert? Ich meine jetzt auch die mikrolagerung. Hat er entsprechende Hilfsmittel? Wie steht es um seine Ernährung, nimmt er genügend Eiweis zu sich, wurde dieses vom Hausarzt mittels Blutentnahme kontrolliert, wenn das nämlich nicht stimmt könnt Ihr machen was Ihr wollt.... Was benutzt ihr für die Hautpflege? Ist der HB inkontinent? Und was hat er denn sonst noch für Diagnosen(Diabetes?)


LG


Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere :-)

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Hallo Bluemche,


die Wundheilungsstörungen sind in der Tat ein großes Problem. Wichtig zu wissen ist , wie in den anderen Antworten schon erwähnt wurde, um welche Wundart es sich handelt. Es spielt die Compliance (Kooperation des Kunden, des Bewohners) eine große Rolle. Welche Grund-oder Nebenerkrankungen sind vorhanden? Welche Medikamente müssen regelmässig genommen werden? Hinzu kommt natürlich, dies wurde auch in den anderen Antworten erwähnt, wie ist der Ernährungsstatus? Wie ist das soziale Umfeld? Wurde schon ein Abstrich entnommen?-dies natürlich nur in Absprache und auf Anordnung des behandelnden Arztes. Es ist also nicht nur die Wundheilungsstörung über die wir hier sprechen, sondern es ist der Kunde,Patient, Bewohner als Ganzes. Dies ist eine sehr komplexe Angelegenheit und wird leider oft unterschätzt.


Ich bin bei uns im KH die Wundexpertin und Leiterin des Wundmanagementteams. In unseren monatlichen Treffen werden auch Problemfälle durchgesprochen und irgendjemand aus unserem Team hat dann immer noch eine Idee, welche mit dem Arzt besprochen und getestet wird, wenn garnichts mehr geht und die Wund stagniert.


 


LG Archermh999

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@ Josefine,alle 3 Std Lagerung im Bett war schon auf 2 Std.Rhytmus ,wenn Micro beim Mobilisieren ,dann stündlich .Natürlich sind alle erdenklichen Hilfsmittel im Einsatz,Keile,Lagerungskissen ,Winkellagerung, Handtuchrollen,Schlange,etc.Auch setzen wir Eiweißzusatznahrung ein 3 mal tgl,Ligasanopolster im Einsatz,Allevynplatten.Bew ist adipös.Ist inkontinent,Hat Polyathritis,Demenz,Herzschwäche.Labor o.B. Habe schon 3 mal den Hausarzt gebeten DK zu verordnen ,da immer sehr feucht,hat er abgelehnt.Mehr kann ich nicht machen.


 


@ U Kamphausen,ich denke nicht,daß mir Unprofessionaität vorzuwerfen ist. Das so so zu formulieren,bezüglich Unprofessionellem Arbeiten ,finde ich absolut nicht angebracht.Ob persönlich oder allgemein gemeint.Viele setzen sich sehr mit der Thematik auseinander.

Bärchen_max50

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Da muß ich Pflegeadler recht geben den wir machen uns viele Gedanken zu dem Thema Dekubitus und es wird jeder Dokomentiert und von außenstehen Wundbeauftragtagten mit behandelt. Leider ist es so das wir die meisten Bew schon mit einem Dekubitus bekommen und wir sehen müßen wie wir sie weg bekommen.

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U Kamphausen,ich denke nicht,daß mir Unprofessionaität vorzuwerfen ist. Das so so zu formulieren,bezüglich Unprofessionellem Arbeiten ,finde ich absolut nicht angebracht.Ob persönlich oder allgemein gemeint.Viele setzen sich sehr mit der Thematik auseinander.



ich kann nur beurteilen, was ich lese. Die Pflegemaßnahmen, wie sie hier beschrieben sind, sind weitestgehend nicht korrekt und damit unprofessionell.


Sich bemühen reicht eben nicht aus.


Es gibt mittlerweile sehr gute Pflegebücher und auch Internetseiten, die zu diesem Thema brauchbare Verfahrensrichtlinien geben.


www.icwunden.de / www.wundzentrum-hamburg.de / www.dnqp.de/ExpertenstandardChronischeWunden


Kamphausen

4542_max50

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Es ist aber auch eine Tatsache, das derartige Dekubiti immer wiederkehrend sind.


Ebenso ist es eine Tatsache, das sich viele Hausärzte, mit dem Verschreiben wirklich sinnvoller Sachen, teilweise sehr schwer tun. Einen DK bei bestehender Inkontinenz und bestehenden sacralen Dekubiti, wäre natürlich mehr als sinnvoll.


Ich denke das wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, selbst gute Ideen anzubringen Hr. Kamphausen.


Wenn sie im Rollstuhl sitzt, wie lange sitz sie da? Wie wäre es da mit einem sogenannten Hämmorhoidenkissen? Würde das vielleicht passen?


Was nehmt ihr zur Wundbehandlung?


Und was ist Ligasanopolster und Allevynplatten? Ich kenne es nicht ...


Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere :-)

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@ Josi ,stimme Dir zu wegen dem DK.Sie liegt im Liegesessel max 2-3 Std. je nach Verfassung.Ligasano sind spezielle Schaumstoff Unterlagen ,die man ganz oder passend zugeschnitten einsetzen kann.Alevynplattenplatten sind Schutzpolsterplatten ,die zugeschnitten auf die Stellen geklebt werden ,Sekretaufsaugend sind und je nach Wundzustand bis 3 Tage drauf bleiben können.Sehen aus wie Spezialgummi, vom Material her.Zur Wundbehandlung sind die Platten ,es gibt auch die Wundfolie,die auf Kompresse geklebt werden kann oder auch pur eingesetzt wird.Bei Suppenden Stellen spülen mit NACL oder bei ganz schweren Sachen mit Wasserstoffperoxid.


 


@Kamphausen


Das was gepostet wurde ,waren Auszüge.Stimme  Josefine zu ,Vorschläge konkret ,können dann ja mal vergleichen.Kritisieren ist sehr leicht,im Gegenzug mit Tips direkt rüber zu kommen ,wäre besser gewesen.

Bärchen_max50

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Es liegt nicht alles nur am Pflegepersonal aber es ist sehr schwierig  die Ärtzte die  in den Altenheimen kommen zu überzeugen das es gute Hilfsmittel gibt oft denke ich die bräuchten ebenfall Fortbildung zu dem Thema .Möchte hier jetzt nicht erwähnen was von den für Ideen kommen .Viele glauben noch das es an ihr Geld geht. Wäre schön einige Vorschläge zubekommen wie man die Überzeugen könnte .

0003_max50

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Es geht nicht nur um Budget,es geht zum Teil auch um Prestigeverhalten seitens der Ärzte.Bin jetzt mal gespannt,was da an Vorschlägen seitens U Kamphausen kommen.

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Die Thematik ist so komplex, dass eine allgemeingültige Aussage zu pflegerischem Handeln nicht zu vertreten ist.

 

Ich halte dieses Vorgehen, Behandlungshinweise zu geben, ohne allumfassende Informationen über den Patienten zu haben, für gefährlich. Das einzige, was damit gefördert wird ist die Polypragmasie und die ist ja nun wirklich kontraindiziert.

 

Das Patentrezept, dass viele Kolleginnen und Kollegen erwarten, gibt es nicht.

 

Was es aber gibt ist der „Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“

Ich verstehe nicht warum es so schwer fällt, sich daran zu orientieren.

 

Natürlich setzt die Umsetzung des Expertenstandards voraus, dass die Pflegekraft verfügt über: „aktuelles Wissen zur Behandlung wundbedingter Einschränkungen, zu krankheitsspezifischen Maßnahmen je nach Wundart, zur Wundversorgung, zur Grunderkrankung und zur Rezidiv- und Infektionsprophylaxe sowie zum Hautschutz.“

 

Dieses Wissen kann sich jeder auf verschiedenen Wegen aneignen. Z.B. gibt es Seminare zum Wundmanagement chronischer Wunden. Autodidakten können das notwendige Wissen aber auch aus Fachbüchern erweben.

 

(Z.B., wenn Sie an meinen Ratschlägen und Tipps interessiert sind, - „Klinikleitfaden Pflege“ – Kap. 3 und 21, Elsevier Verlag. Ratschläge zur Dekubitusbehandlung finden Sie auch dort im Kap. 2

Interessieren Sie sich für meine Ratschlägen und Tipps zum Thema Prophylaxen, lesen Sie in - „Prophylaxen in der Pflege“ - , Kohlhammer Verlag. )

 

Sie werden dort aber nichts finden zu, z.B. Wundspülungen mit NaCl-Lösung oder Dauerkatheter zur Dekubitusbehandlung bei gleichzeitiger Urininkontinenz. Beides ist obsolet.

Nebenbei: Der Plural von Dekubitus ist „Dekubitus“ (das „u“ vor dem „s“ wird lang gesprochen) Dekubiti gibt es nicht. Dann besser „dekubital Geschwür“ oder „Druckgeschwür“

Kamphausen

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Hallo alle zusammen,


hier gibt es echt Bedarf  für entsprechende Literatur zu lesen. Ich meine Fachliteratur und ich geb Kamphausen absolut recht sich an den Expertenstandards des DNQP zu orientieren. Ich meine nicht nur den neuesten Standard "Pflege von Menschen mit chronischen Wunden", den jeder der examiniert ist und qualitativ hochwertig arbeitet, jeden Tag anwendet (bewußt oder unbewußt), sondern auch die Expertenstandards bezüglich Schmerzmanagement, Ernährung, Sturz, Dekubitusprophylaxe, Harninkontinenz und Entlassung. Diese Standars sollten in jeder Einreichtung bekannt und implementiert sein.Sie geben die Möglichkeit des einheitlichen Handelns. Vor Gericht dienen sie als vorweggenommene Gutachten, wenn in Anlehnung an diese Expertenstandards gearbeitet wird.


Übrigens ist Allevyn ein Hydropolymereschaum. Er dient als Wundauflage, um Sekret aufzunehmen. Besonders gut bei Ulcus cruris  geeignet, da sie weich,anpassungsfähig und extrem aufnahmefähig ist.


Das Wort "Schutzpolsterplatte" im Zusammenhang mit Allevyn ist nicht korrekt, wenn es fachlich korrekt ausgedrückt werden soll!


 

0003_max50

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Alle Standarts sind bekannt und laufen.Aber was an Antworten kam,waren keine Tips und Vorschläge ,sondern nur" Bücherwerbung."Die können zwar ünterstützend erwähnt werden,sind aber keine gezielte Antwort.Ich könnte es mir auch leicht machen und schreiben lese Buch so und so.Deshalb ist die Büchererwähnung keine Grundlage zur laufenden Diskussion,das weiß jeder selbst ,das es dementsprechend Bücher dazu gibt.hier ging es um Erfahrungsaustausch.Deshalb ist für mich eine Weiterdiskussion indiskutabel.

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Ich denke nicht, dass es um "Buchwerbung" geht. Das sind handfeste Standards, welche uns  die Arbeit wirklich erleichtern, wenn sie umgesetzt sind. Es soll doch alles auch auf einem bestimmten qualitativ hochwertigen und vorallem professionellen Niveau durchgeführt werden.  Übrigens gibt es immer noch Häuser ( ob KH oder Seniorenstifte), welche diese Standards noch nicht kennen.


Problematisch ist sicher die Zusammenarbeit mit einigen Hausärzten. Doch auch hier gibt es viele Fortschritte, wenn die Pflegekraft gut und fachlich korrekt argumentieren kann.


archermh999

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Warum kann man hier nicht einfach Erfahrungen austauschen?


s gibt nunmal bestimmte Wunden die schlecht oder garnicht heilen, obwohl man sich strikt an die Standarts hält... ich finde es traurig das man nicht richtig diskutieren kann, sondern das hier mit Inkompetenz auf eine Schwelle gestellt wird. Ist es denn wirklich schlimm das Ideen ausgetauscht werden?? Es zeigt doch eigentlich nur das an dem Heilungsprozess ein reges Interesse besteht.


 


Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere :-)

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@ Josefine and all


sehr richtig, Josefine, ich kann Dir nur zustimmen, mir ist auch aufgefallen daß oft zwischen den Zeilen gelesen und viel interpretiert wurde , dies ist eine große Gefahr bei schriftlichen Diskussionen.


Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht daß jemand nicht nach Standart arbeitet.


Schade eigentlich, das diese Diskussion keinen guten Verlauf nahm. Trotz " Regeln und FAQs"


LG, Gerianurse

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@ Josi und Gerianurse,ich bin an sich immer bereit,mich in Discussionen ganz lange mit der Thematik auseinander zu setzten ,ich denke ihr kennt mich schon etwas länger.Aber ich brauche mir bestimmt nicht inkompetenz und unprofessionalität vorwerfen zu lassen.Ich habe die ganze Sache nur mal zur Disk.gestellt ,um auch mal andere Meinungen zu hören,wie die schwierige Sachen angehen.Im übrigen ist die Bew. zur Zeit ,im KH wegen eines Erysipels ,was vermutlich wegen dem Dekubitus ausbrach ,aber schon unterschwellig da war.Wer hat es zu erst erkannt und gehandelt....,ich .Wenn es nach einigen Kollegen gegangen wäre,wäre sie nicht ins KH gekommen,ehrlich gesagt.Da frage ich ,was habe ich dann inkompetent  nicht gemacht? Ich war ehrlich gesagt so stinksauer,daß ich die Disk.abbrach ,denn dann kocht es manchmal in mir über.

Bärchen_max50

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Ich siimme den Vorgänger wirklich zu ,ich finde keiner arbeit ohne Pflegestandarts und ich dachte auch man könnte sich austauschen

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Ich denke,dass hier niemandem Inkompetenz vorgeworfen  wird. Dafür ist dieses Forum, denke ich, wirklich nicht auf die Beine gestellt worden. Leider ist alles eine Frage der eigenen Interpretation.


Im übrigen gibt es noch Einrichtungen, welche nicht  nach Standard arbeiten, wie es an sich gewünscht wird. Es soll hier niemand persönlich angegriffen werden. Es gibt PDL, denen ist der Begriff "Expertenstandard" ein fremdes Wort. Echt.

0003_max50

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Sei es,wie es sei ,für mich hat sich der threat erstmal erledigt.

31082007087_max50

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U_Kamphausen Meinung ...



 


Nebenbei: Der Plural von Dekubitus ist „Dekubitus“ (das „u“ vor dem „s“ wird lang gesprochen) Dekubiti gibt es nicht. Dann besser „dekubital Geschwür“ oder „Druckgeschwür“

Kamphausen



 


"Uneinigkeit herrscht in der Fachliteratur über den korrekten Plural des Wortes Dekubitus. Als neulateinisches Maskulinum eigentlich der lateinischen u-Deklination zugehörig, wäre der korrekte Nominativ Plural Dekubitūs (mit langem u), jedoch folgten ab dem dritten nachchristlichen Jahrhundert im Zuge einer allgemeinen Sprachvereinfachung viele Wörter einer „heteroklitischen Flexion“, d. h. sie wurden der o-Deklination folgend gebeugt. Deshalb ist wohl auch Dekubiti korrekt, wie es oft in der medizinischen Alltagssprache neben eingedeutscht Dekubiten verwendet wird."


Quelle: Wikipedia

Sep28_06_max50

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Hallo an alle,


ich betreue zur Zeit einen Patient, der zum einen eine Trachealkanüle hat(Dauerträger schon Jahre nach Hypopharxnx Ca und OP). Er hat darüberhinaus  tracheoösophageale Fisteln und somit direkt hinter der Trachealkanüle auch noch einen Speichelstent, um Aspirationen zu vermeiden.


Jetzt ist es aber im Verlauf passiert, dass sich der Speichelstent durch die linke Halsseite durchspießt, nach Konsil in der HNO wurde jetzt von dort vorgeschlagen, diese Stelle mit Bepanthensalbe und sterilem Mullverband täglich 1x und nach Bedarf zu verbinden zunächst, bis entschieden ist, welches Procedere bei ihm weiter folgt.Jetzt finde ich persönlich, das das ne "Keimschleuder" ist, zumal er außerdem noch MRSA in Bronchialsekret nachgewiesen ist und dieses Sekret sich  natürlich auch über die Halsseite mit entleert.


Meine Frage also an Euch:


Gibt es eine alternative Verbandform außer dieser, so in Form von steriler Kompresse und Folienverband z. B.,was könntet Ihr mir da für Wundversorgungsmöglichkeiten raten?


lg


Pflegeengel

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Ich denke diese Frage ist was für Pflegebärchen oder für archermh 999.Ich würde beide mal per PN anschreiben .

4542_max50

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@ Pflegeengel


ich weiss nicht ob es ratsam ist den Verband abzudichten, es wird dann sicherlich zu Infektionen kommen.


Mein Rat wäre es weiterhin (solange es keine andere AO gibt) mit einer streilen Kompresse abzudecken und nur wenn er in Kontakt mit anderen ist, es zusätzlich mit einem Duschpflaster abzudecken.


mal noch anders, wo wurde denn überall der MRSA nachgewiesen? 


Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere :-)